
Wow – was Green Factory mit seiner Marke Volt in diesen Tagen auf die Straße bringt, hat jede Menge Potenzial für einen Verkaufserfolg. Auf den ersten Blick ist an den Volt-Bikes nicht zu erkennen, dass es sich dabei um Pedelecs mit Motorunterstützung bis 25km/h handelt.
Der bürstenlose Motor (250W, 36V) dient gleichzeitig als Vorderradnabe und wird von einem Lithium-Ionen-Akku gespeist, der geschickt in den tragfähigen Gepäckträger integriert ist. Mit einer Leistung von 9000/11.600mAh packt das Gespann abhängig vom Leistungsabruf durch Gewicht, Gelände und Fahrstufe mindestens 65km Reichweite. Der Akku stammt aus dem Hause Ansmann, die in Deutschland eine führende Position in Sachen Akkutechnologie inne haben, wie der Blick ins Akkuregal beim beliebigen Elektronikmarkt beweist. Ein Akku ist aber nur die halbe Miete und so gehört zum Lieferumfang auch ein prozessorgesteuertes Ladegerät das den Akku schnell und pflegend bis zu 1000 Mal voll auflädt.
Als Schaltung steht zwei Getriebenaben zur Auswahl: Einmal die bewährte und edle Rohloff-Speedhub oder alternativ auch Sram’s Dual Drive II. Beide Naben stellen 14 Gänge zur Auswahl, unterscheiden sich aber recht deutlich beim Preis.
Fahrkomfort steht bei Volt ebenfalls ganz oben auf der Haben-Liste. Neben einer Suntour Federgabel mit Luft- oder Spiralfederdämpfung und Remote-Lockout, verrichtet auch eine gefederte Sattelstütze (Kind Shock Rio Plus) ihre Dienste am Pedelec, nicht zu vergessen sind die außerordentlich sanft abrollenden Ballonreifen von Schwalbe (Big Apple HS 338).Die Negativ-Beschleunigung legt Volt in die Hände von Avid. Mit den Elixir 3 Scheibenbremsen in 185/160mm ist das Rad sehr hochwertig bestückt, die Stopper sind sonst eher an guten Mountainbikes zu finden.
Die auf der Schwäbischen Alb gefertigten Räder werden auf Wunsch in einer von 213 RAL-Farben lackiert und sind in drei Größen verfügbar. Was kostet nun so viel High-Tech und Design? Das hängt vom Kundenwunsch ab, los geht’s aber bei 3500 Euro.
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