Mit der in Deutschland entwickelten SRAM Automatix Zweigangnabe könnte der Sprung zur Automatikschaltung gelingen, mehr Komfort bietet bisher kein Schaltsystem. Dabei schläft die Konkurrenz nicht, wie unser Artikel über Nabenschaltungen in Fahrrad News 3/11 (ab Mitte Mai im Handel) beweist. NuVinci von Fallbrook bietet indexloses "Schalten", also quasi einen Gashebel für den perfekten Gang ohne Stufen. Shimano besitzt mit seiner Nexus (Achtgang-Nabe) und Alfine (Elfgangnabe) ebenfalls zwei sehr potente und ausgereifte Nabenschalter und letztlich ist die unverwüstliche Rohloff Speedhub als König der Getriebnaben bekannt, wenn auch zu einem hohen Preis. Für die Nexus gab es vor einigen Jahren eine Automatik-Option namens Auto-D, die mit einem zu installierenden Geschwindigkeitssensor und Stellmotor den Schaltvoragng auslöste, dieses System hat sich trotz des geringen Preises nie durchgesetzt. Das recht große Zusatzpaket schreckte wohl viele Käufer ab, während die Automatix die komplette Technik im Nabengehäuse verbaut hat.
Der Einsatzbereich der SRAM Automatix
Genau betrachtet hat die Automatix einen klar definierten Einsatzbereich, der Trekking, Mountainbike und Touren ausschließt. Ideal eignen sich Urbanbikes und Cityräder, die für den Weg zur Arbeit oder zum Einkauf genutzt werden und kein großes Schaltspektrum benötigen. Ob es in der Zukunft ein System mit größererem Übersetzungsverhältnis als 1:1 und 1:1,37 (entspricht einer Übersetzungsbandbreite von 124%) geben wird, ist ungewiss, für städtische Ausflüge, Einkaufsfahrten und den Weg zur Arbeit reicht das aber in der Regel gut aus. Somit dürfte die Nabe durchaus auch eine interessante Lösung für Kinder- und Jugendräder sowie Falträder darstellen. Die verbaute Rücktrittbremse tut ihr Übriges zum Ruf als Sorglos-System.

Die Funktion
Der Lenker bleibt frei, keine Drehgriff, keine Shifter und folgerichtig auch keine Schaltzüge. Das Planetengetrieb der Automatix werkelt vollkommen autark am Hinterrad und schaltet bei bestimmten Geschwindigkeiten von selbst in den passenden Gang. SRAM bietet dafür ab Werk Schaltpunkte bei 12, 14 oder 18 km/h an. Letztlich entscheidet der Fahrradhersteller, was am besten zum Radtyp passt. Tuning ist aber durchaus möglich, denn das verbaute Ritzel der Nabe ist selbstverständlich tauschbar. Wahlmöglichkeiten bestehen zwischen 15Z bis 21Z in Einerschritten. Damit lässt sich das Übersetzungsverhältnis nachträglich individuell und ohne große Kosten an die eigenen Bedürfnisse anpassen.
Der Lenker bleibt frei, keine Drehgriff, keine Shifter und folgerichtig auch keine Schaltzüge. Das Planetengetrieb der Automatix werkelt vollkommen autark am Hinterrad und schaltet bei bestimmten Geschwindigkeiten von selbst in den passenden Gang. SRAM bietet dafür ab Werk Schaltpunkte bei 12, 14 oder 18 km/h an. Letztlich entscheidet der Fahrradhersteller, was am besten zum Radtyp passt. Tuning ist aber durchaus möglich, denn das verbaute Ritzel der Nabe ist selbstverständlich tauschbar. Wahlmöglichkeiten bestehen zwischen 15Z bis 21Z in Einerschritten. Damit lässt sich das Übersetzungsverhältnis nachträglich individuell und ohne große Kosten an die eigenen Bedürfnisse anpassen.
Fazit
Automatisches Schalten, keine Schaltzüge, keine Wartung, keine Einstellung. Klingt nach der perfekten Lösung und man darf sich sicher sein, dass dieses System recht schnell einen großen Nutzerkreis erobern wird.
Die SRAM Automatix wird von führenden Herstellern in Rädern des Modelljahres 2011 verbaut, ab August 2011 ist die 980 Gramm schwere Nabe dann auch zum Nachrüsten für 28- und 36-Loch Felgen verfügbar. Der Preis steht dafür noch nicht fest.
Schlagwörter: Getriebnabe, Nabenschalter, Nabenschaltung, Nexus Auto D, Planetengetriebe, Rohloff Speedhub, SRAM Automatix, Shimano Alfine, Shimano Nexus
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Kommentare
Automatic A2110 , Jahreszahlgravuren am Bremshebel ( s. R2110 ).
Zweigang-Nabe Torpedo ab März 1974 - 84, ab 18 km/h fliehkraftgesteuerte automatische Schaltung.
Rote Bandarole 20-22", mit blauer 24-28".
Frühe Automatic wurden nicht durch blaue und rote Bandarolen unterschieden.
Bei der 20-22" Zoll-Version war der Staubdeckel verzinkt, bei 24-28" schwarz.
Die A2110-Nabenhülse wurde im Jan. 1978 auf Sägeverzahnung in der Nabenhülse umgestellt.
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