Es geht aufwärts für das Team Löffler-Corratec - und damit ist nicht nur die Strecke gemeint. Die beiden starteten heute ihre Aufholjagd im Klassement mit einem elften Platz auf der Etappe von Imst nach Ischgl.
Das sind doch keine 148 Kilometer wird da so mancher denken, wenn er die Etappen-Übersicht ansieht. Stimmt ja auch, man könnte viel schneller und vor allem bequemer in den kleinen Skiort reisen - doch darum gehts ja nicht. Und so fuhr man erst einmal am Abzweig ins Paznaun-Tal vorbei, immer leicht ansteigend in Richtung Sankt Anton am Arlberg. Es folgte der kurze, knackige Anstieg hinauf zum Pass, gefolgt von einer 30 Kilometer-Abfahrt hinunter ins Vorarlberg. Das nächste Ziel: die Silvretta-Hochalpenstraße mit dem Pass über die Bielerhöhe auf knapp 2000 Meter. Ein wahrlich spektakulärer Anstieg mit engen Serpentinen und vorbei an zwei Stauseen. Zu guter Letzt dann noch die Spezialität unserer beiden Fahrer: eine rasante Abfahrt hinunter nach Ischgl.
Doch nicht nur bergab lief es richtig gut, auch bergauf hatten sich Steffi und Nino nun besser abgesprochen. Schieben ist schließlich erlaubt, was nicht nur die beiden Führenden der Mixed-Wertung, Claudia Frank und Jörg Ludewig eindrucksvoll vormachen. Die ersten zwei Etappen dominierten die Ausdauer-Sportlerin und der Ex-Profi mit komfortablen Vorsprüngen und führen so klar in der Gesamtwertung. Wohlgemerkt half Ludewig auch immer tatkräftig nach, sobald bei seiner Partnerin die Kräfte schwanden. Ähnlich gingen nun auch unsere beiden Fahrer an die Sache heran und so lief es deutlich besser für Steffi nach ihrem gestrigen Einbruch. Platz elf der Etappe und nun Platz zwölf in der Gesamtwertung sind das Resultat. So kann es weiter gehen.
Damit blieben die beiden auch immer knapp vor Wolfgang Sacher. Der Paralympics-Sieger mit zahlreichen weiteren Titeln aus dem Behinderten-Radsport absolviert die Transalp gemeinsam mit Partner Christof Weiss im Team Nutridual. Für ihn ist das ganz allerdings mehr als Training gedacht. Schließlich stehen im September schon wieder Weltmeisterschaften auf dem Plan.
Zunächst einmal geht es aber morgen weiter nach Sölden. "Nur" 120 Kilometer und viele kleinere Rampen sind da geplant. Man darf gespannt sein!
Der Ötztaler Radmarathon gilt als sportlicher Höhepunkt für die besten...
Leichter = Schneller - diese Formel stimmt beim Radsport nicht unbedingt, au...
Wenn man am Hinterrad herumschrauben will oder die Kassett...
Beim Procycling und Prostyle Cycle Camp No. 2 gehts dieses Mal nicht...
Du stehst auf Profi-Outfits und vor allem das vom Team Leopard Trek? Daf...
| < Zurück | Weiter > |
|---|





