
Während Bianchi auf unserer Seite der Alpen eher für Straßenradsport steht, sieht man vor allem in Südtirol jede Menge Mountainbikes mit der Alu-Plakette auf den Trails. Den Grund dafür jagten
wir eine halbe Stunde durch das Allgäu und waren angesichts des gesunden Preis-Leistungs-Verhältnisses angetan.
Ebenso wie bei den SL-Rahmen gibt’s auch bei diesem Monocoque das „Triple Wall Tube“ (Rohrteilung in drei Kammern) und Verwindungsversteifungen. Auf dem Trail fährt sich das kleine Methanol angenehm neutral und sehr spurtreu, allzu verblockt sollte es wegen der straffen und auf schnelle Pisten ausgelegten 100 Millimeter der Rock Shox Reba SL Forke aber nicht zugehen.
Für 2.899 Euro schrauben die Italiener einen verlässlichen Mix aus SLX und XT-Komponenten ans Rad – dazu einen Satz Mavic-Crossride-Laufräder und FSA für Stütze, Lenker und Vorbau.
Auf dem optisch ansprechenden Oversized-Lenker XC180 von FSA geht’s aufgeräumtmit Mittelklasse-Komponenten zurSache – Magura Louise und Shimano SLX. Für elegante Logoplaketten am Steuerrohr ist Bianchi bekannt, typisch italienisch. Auch optisch ist das Neun-Drei-Null-Null ein Highlight und setzt sich wohltuend vom Einheits-Design aus Fernost ab.
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