Ganz schön edel schaut sie aus, die "kleine" Deore - in glänzend schwarzer Rüstung macht sie besonders viel her, ist aber auch mit Silberglanz verfügbar. Vom Erscheinungsbild ist sie so fast nicht mehr zu unterscheiden. Betrachtet man die verwendeten Technologien, steht sie den Top-Gruppen XT und XTR ebenfalls nicht mehr viel nach - sie hat kräftig geerbt, primär sind es die verwendeten Materialen und natürlich das Gewicht, was den Unterschied ausmacht.
Das Shadow-Schaltwerk bringt mehr Sicherheit auf den Trail. Das extrem minimierte Profil mit starker Rückholfeder und direkter Anlenkung verhindert wirkungsvoll das "Hängenbleiben" am Wurzelwerk und den Sitestep in Richtung Speichen. Bedient wird das Ganze von den bekannten 2-Way Rapidfire Plus Schalthebeln - geschaltet wird mit Daumen und Zeigefinger. Die hydraulischen Zweikolben-Scheibenbremsen der neuen Deore verfügen über einen verbesserten Ölfluss, der das Sammeln von Luftblasen im Bremssattel effektiv verhindert und so den Entlüftungsvorgang bei Wartungsarbeiten erfreulich einfacher gestaltet. Neben der Scheibenbremsversion wird auch eine V-Brake-Version und Naben mit und ohne Center LockBremsscheibenaufnahme angeboten.
Die Bremshebel bieten in beiden Versionen eine werkzeuglose Griffweitenverstellung sowie eine offene Schellenbefestigung mit Gelenk. Besonders elegant ist die Kurbelgarnitur FC-M590 mit zweiteiligem Kurbelarm, integrierter Innenlagerachse und außen liegenden Lagerschalen geworden. Die Kurbel gibts in den Abstufungen 44-32-22 Z und 48-36-26 Z.
Der Erscheinungstermin für die MTB-Version der Deore ist mit Juni 2009 angegeben - Preise sind noch nicht bekannt.
Deore für Trekking und Hybridräder
Während die Mountainbiker schon im Juni auf die neue Deore zugreifen können, müssen sich die Trekking- und Hybrid-Radler noch ein wenig länger gedulden. Ab August 2009 steht die Gruppe in den Läden. Da für den primären Straßeneinsatz keine Shadow-Technik notwendig ist, werden hier auch normale Schaltwerke und integrierte Schalt-Bremshebelsysteme mit großen optischen Ganganzeigen angeboten. Auf der Straße bremst es sich mit drei Fingern komfortabler, wie die längeren Hebel mit integriertem Stoßfänger beweisen.
Die Kurbelgarnitur FM-C591 gleicht der FM-C590 bis auf die hier verwendeten Hyperdrive-Kettenblätter mit einem äußeren Kettenblatt aus Aluminium, sowie einem neu designten Kettenschutzring für die 48-Zähne-Version. Die Abstufungen entsprechen denen der MTB-Version.
Autor Ingo Kruck
Fotos Shimano / Paul Lange & Co.
Links
Shimano
Paul Lange & Co.
Ein wahres Neuheiten-Feuerwerk zündet Komponenten-Gigant Shimano für 2012: Ab ...
Mit Einführung der elektronischen Schaltgruppe Di2 durch Shimano wirken de...
Während Rennradfahrer im Falle von Shimanos DI2 mit elektronischen Kom...
In diesen Tagen soll es bei Shimano nicht bei der Präsentation der XT-...
| < Zurück | Weiter > |
|---|






