Mit den Füßen so nah wie möglich ran an die Kurbel, das ist das Credo der meisten Pedal-Hersteller. Bei SQ-Lab ignoriert man dagegen den berühmten Q-Faktor und sorgt sich mehr um eine physiologisch natürliche Fußstellung.
Runder Tritt, beste Kraftübertragung, vielleicht auch ein Stück mehr Aerodynamik, das verspricht man sich von einer möglichst engen Beinstellung. Das klappt natürlich nur, wenn der Fuß sehr nahe an der Kurbel bewegt wird und so versuchen viele Pedal-Hersteller mit kurzen Achsen den Q-Faktor klein zu halten. Vorraussetzung dafür ist aber, dass der Fuß quasi parallel zu Kurbel steht, was nicht immer einer natürlichen Haltung entspricht. Vielmehr ist eine leichte V-Stellung der Füße die Norm. Grund genug für die Physiologie-Spezialisten von SQ-Lab, eigene Klickpedale auf den Markt zu bringen. Die 502 und 511 genannten Treter haben eine um 15 Millimeter verlängerte Achse. Dieser vergrößerte Abstand zur Kurbel lässt sich dazu nutzen dem Fuß bis zu sieben Grad Schrägstellung zu erlauben.
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Das 511 ist dabei rein auf den Mountainbike-Sport ausgelegt. Der zweiseitige Einstieg erleichtert das Einklicken in Eile, die dem SPD-System ähnliche Bauweise garantiert Funktionalität und Haltbarkeit. Die Federhärte des Auslöse-Mechanismus ist frei einstellbar. Gleiches gilt für das 502, nur dass hier der Freizeit- und Trekking-Radler mehr im Vordergrund steht. Das Hybrid-Pedal lässt sich entweder als Klickpedal benutzen oder kann auf der gegenüberliegenden Seite auch mit Straßenschuhen benutzt werden.
Das Gewicht liegt bei beiden Modellen aufgrund der verlängerten Achse etwas über dem anderer Pedale. Wer jedoch ernsthafte Probleme mit Füßen oder Knien hat, wird sich über derartige Kleinigkeiten keine Gedanken machen.
| Gewicht | Preis | |
| SQ-Lab 511 | 436 g | 79,90 € |
| SQ-Lab 502 | 448 g | 79,90 € |
Autor Marco Felgenhauer
Fotos Marco Felgenhauer
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