Geradlinig - eine der bekanntesten Eigenschaften der Engländer kommt jetzt auch am Fahrrad zum tragen. Die Hope Pro II Laufräder gibt es ab kommender Saison auch als straight pull (SP), also mit gerade geführten Speichen.
Die Vorteile liegen auf der Hand. Gerade Speichen haben keine bruchgefährdete Kröpfung, sind damit langlebiger und das gesamte Laufrad weniger anfällig für Defekte. Außerdem kann Material am Naben-Flansch eingespart werden, was pro Nabe 20 bis 30 Gramm Gewicht reduziert. Von der schöneren, aggressiveren Optik einmal ganz zu schweigen.
Für das Fahrvergnügen spielt letzteres natürlich nur eine untergeordnete Rolle, ebenso wie die 50 Gramm weniger im Vergleich zu den Standard-Pro II Naben. Wesentlich wichtiger ist die weit außen liegende, rotierende Masse und die blieb in der Testversion mit Mavic 717 Felgen und Sapim Race Speichen gleich. Deutlicher bemerkt man dagegen die direktere Kraftübertragung, sowohl beim Antritt am Hinterrad als auch bei harten Bremsmanövern am Vorderrad. Keine Frage, hier ging es mal wieder einen Schritt nach vorn.
|
|
Nebst der, nennen wir es einmal Standard-Leichtbauvariante mit 717er Felgen wird es wie bisher auch zahlreiche weitere Optionen für die Hope-Laufräder mit Scheibenbremsen-Aufnahme geben. Stabilere Versionen bekommen Mavic 521 oder 721, Stans Flow oder DT Swiss EX 500 Felgen, dazu DT Swiss Speichen und Nippel aus Messing. Weitere leichte Aufbauten werden mit DT Swiss XR 400 oder der superleichten Stans 355 Felgen angeboten, dann jeweils mit Sapim Race Speichen und Polyax Nippel.
Außerdem ist ein upgrade für die Verwendung von Schlauchlos-Reifen erhältlich.
Daten Testversion: Hope Pro II SP Naben, 32 Sapim Race Speichen, 3-fach gekreuzt, Polyax Nippel, Mavic X 717 Felge
Gewicht: 788 g vorne, 907 g hinten
Autor Marco Felgenhauer
Fotos Marco Felgenhauer
Links
Hope
| < Zurück | Weiter > |
|---|






