Weltmeisterlich - Kein Bike ist so erfolgreich wie das Orbea Alma. Nicht verwunderlich bei so viel Hightech.
Der vordere Zuganschlag verhindert zwar ein Scheuern von Zughüllen am Steuerrohr, dafür behindern die Züge jedoch das freie Drehen des Lenkers ein wenig – freihändig fahren ist hier nur etwas für Geübte. Eine komplette Sram XX inklusive SID-Gabel ist am Rad des Olympiasiegers verbaut; die superleichte Forke vertraut auf Carbon-Schaftrohr und –Krone. Der Lockout-Hebel ist wie am Müsing in den Bremsgriff integriert. Einmal abgesehen von extrem langen Steilststücken, ist auch der normalsterbliche Biker mit 26x36 als kleinstem Gang der 2x10-Schaltung gut bedient. Fulcrum-Laufräder mit Schlauchlosreifen komplettieren den Offroad-Renner, eine Kombination, die stabil anmutet und mit der Möglichkeit, geringen Luftdruck zu fahren, beste Traktion verspricht. Knapp über neun Kilo bringt die Maschine des weltbesten Bikers auf die Waage; der Preis von über 6500 Euro scheint auch angesichts der kaum zu toppenden Technik hoch angesetzt – siehe etwa das Müsing X-Lite. Diesem fehlt aber wiederum das Flair eines Weltmeisters und Olympiasiegers ...
Fotos Kai Dudenhöfer
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