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Die Trails des Nordens

Dienstag, den 14. Oktober 2008 um 18:06 Uhr 0 Kommentare
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Trails des Nordens - Gunnar Fehlau

"Craft MTB 6-dagers" Gunnar Fehlau bestritt für Fahrrad News das erste Etappen-Mountainbikerennen in Norwegen, über 730 km von Trondheim nach Oslo, kämpfte sich durch endlose Weiten, tiefen Matsch, die Fluten eisiger Bäche und knechtete das Testbike Hai End FS von HaiBike. Beide sind in gutem Zustand zurückgekommen, auch wenn es in seinem Reisebericht manchmal ganz anders klingt ...

Sportliche Radfahrer kennen Trondheim vor allem durch das Rennradrennen "Store Styrkeproven Trondheim-Oslo", das seit über 40 Jahren jeweils am Wochenende der Mitsommernacht startet. 2008 gab es die erste Austragung der "MTB Styrkeproven", wie sie bei der ersten Ausschreibung im September 2007 noch hieß, dann grassierte der Name "TransNorway", bis das Rennen schließlich seinen endgültigen Namen bekam "Craft MTB 6-dagers".

1. Etappe (15.06.2008) Trondheim-Oppdal, 146 km
Die Beine sind schwer, die Nieren schmerzen und der Magen rumpelt ordentlich! Kurz gesagt, wir haben einen wundervollen Tag auf den Rad: Reichlich schnelle Abfahrten, heftige Anstiege, faszinierende Natur und typisch norwegisch wechselhaftes Wetter: Regen, Sonnenschein und Schnee. Doch Eins nach dem Anderen: Der Morgen begrüßte uns mit sattem Regen, der glücklicherweise während der Startaufstellung aussetzte, um dann pünktlich zum realen Starten wieder seine Aufwartung zu machen. Die ersten zehn Kilometer erfolgen hinter einem Führungsfahrzeug... wir haben die Favoriten im Blick, aber selten im Sinn, denn frei nach dem Motto Schuster bleibe bei deinen Leisten, besinnen wir uns von Beginn an auf unsere Stärken ... also auf nichts Spezielles außer der Lust, mit dem Rad irgendwohin zu fahren. Der Puls folgt stetig der Topographie der Etappe: Bergauf schnellt er rasant hoch, bergab beruhigt er sich etwas und in der Ebene rast er, wie wir es auch taten, so dass wir am Ende einen Durchschnittspuls von knapp 150 haben. Wir sind nun drei Stunden im Ziel, lecken die Wunden der 152 Kilometerfahrt und genießen die Leere in unseren Köpfen: Einen Tag nur radeln und die Gedanken schweifen lassen. So konnten wir zum Beispiel feststellen, dass der Körperfettwert ein geschlechtsneutraler Mistkerl ist, ob Mann oder Frau, er belohnt die Schmächtigen am Berg mit Tempo und straft die drallen Radler mit reichlich Hemmungen am Anstieg ab! Und hupps, der Macho in uns mag es kaum glauben, wird man über den Tag in einer gewissen Regelmäßigkeit vom schönen Geschlecht versägt. Gesellen sich zum günstigen Körperfettwert noch fünfstellige Jahreskilometer, so rappelt es ordentlich im Karton: Der Sieger war gute zwei Stunden vor uns im Ziel und seine Crew putzt ihm sein Rad und eine Masseuse knetet ihn durch - wir liegen im Matratzenlager. Das wirklich Besondere an den Trails des Rennens ist, dass sie so unglaublich schön eingebettet sind.

Zugegeben, auch meine Tour rund um den Bismarckturm in Göttingen hat coole Passagen, aber es gibt einen großen Unterschied; der äußerst ambivalent ist: Als verweichlichter Wessi finde ich den Gedanken, nach einem Sturz eine Böschung herunter zu fliegen und anschließend einige Wochen später als leicht verweste Zwischenmahlzeit eines herum streunenden Elchs zu enden, sehr bizarr. Er jagt mir Angst ein und ich entwickle noch mehr Respekt vor dieser einsamen und weiten Landschaft; umgekehrt macht diese Weite und Einsamkeit der Natur gerade den Reiz aus. In diesen Regionen muss man sich auf seine Ausrüstung verlassen können, ein kleiner Patzer kann mitunter schwerwiegende Folgen haben, aber Sven und ich haben ein glückliches Händchen bewiesen: Die beiden Haibike-Renner laufen wie der Teufel, bergab wie bergauf und auch die neuen Trikots sind super! Unser Maximalspeed bergab auf einer Schotterstraße: satte 80,6 km/h.

2. Etappe (17.06.08) Oppdal-Tynset, 120 km
trails-norden-1Vor dem Tag kommt die Nacht und diese birgt Risiken. Auf einem Etappenrennen mit Massenunterkunft ist das fleischgewordene Risiko jeder Mitschläfer in eigenen Raum; oder um ehrlicher zu sein in deiner Halle: Im Vorfeld machte mich die Vorstellung, zusammen mit 300 stinkenden, schnarchenden und in loser Abwechslung die Halle betretender Wikinger zu nächtigen nicht an. Umso größer war die Überraschung gestern Abend beim Einchecken im Ziel. Statt mit einer riesigen Meute wilder Wikinger eine Halle zum Nachtlager zu haben, nächtigten wir in einem kleinen Schulzimmer zusammen mit einem Holländer und zwei weder wilder, noch schnarchender Norweger. Völlig klar, der zweite Renntag stand unter einem guten Stern. Gut ausgeschlafen, mit der Aussicht, in den ersten Stunden des Rennens keinen Regen zu erleben und überhaupt nur schlappe 120 Kilometer mit lachhaften 1200 Höhenmetern vor uns zu haben, machte sich bereits zum Frühstück beste Laune breit. Auf dem Kurs geht es als Kaltstart den nächsten Hügel hoch.
Nach einigen Kilometer biegen wir auf einen wurzeligen, matschigen und welligen Singletrail ab. Der ist fantastisch zu fahren, wären da nicht die "Knallköppe" vor einem, die jeden richtigen Flow durch ruckartiges Bremsen bei jeder kleinen Kniffeligkeit verhindern. 30 Kilometer Trail Nach dem Wolkenbruch, der sein imposantes Ende in einem geteilten Himmel voller dunkelster Regenwolken auf der einen Seite des Tals und strahlender Sonne über den Bergen fand, sind wir wieder nass, aber durch einen satten Anstieg gut aufgewärmt auf einem Hochplateau angekommen.
Auf schmalen Wegen mit tollen Wellen, Wurzeln, Matschpassagen und Flussdurchquerungen gleiten wir über fast 30 Kilometer auf einem leicht welligen Hochplateau. Das ist bis dato das Highlight des Rennens. Flow satt! Pure Natur! So soll Mountainbiken sein! Wären da nicht Svens Beine, die sind schwer im A... und das bereits ab dem ersten Meter. So schlecht ich mich gestern zwischenzeitlich gefühlt hatte, so sehr muss Sven heute leiden. Aber wir haben unsere Strategie darauf abgestellt und sind langsamer gefahren, ich habe bei allen Abfahrten und Flachpassagen die Führung übernommen und moralische Schützenhilfe geleistet. Kurz: Wir haben es wie gestern solide ins Ziel geschafft.

Welches ist das ideale Mountainbike für ein Etappenrennen, wenn man vor dem Start überhaupt keine Details kennt? Wir haben uns für einen leichten Carbon-Fully entschieden, den uns die Firma Haibike (www.haibike.de) für das Rennen zur Verfügung stellte: Das Hai End FS (Testrad 11,1 kg / 3.600 Euro) ist eine ideale Verbindung aus Eleganz und Geschwindigkeit. Mit straff abgestimmter Federung ist das Fullsuspension-Bike irre schnell; bergauf fliegt es dank des revolutionären Platform Action Control Systems (PAC) ohne Kraftverlust und dennoch mit perfekter Traktion dem Gipfel entgegen.
Bergab hat es genügend Reserven, um schnell, komfortabel und sicher zu fahren. Der Carbon-Monocoque-Vorderbau und der Aluminium 4-Gelenk-Hinterbau stellen die ideale Verbindung aus Gewicht und Steifigkeit dar, heißt es auf der Internetseite von Haibike. Nach über 1500 Kilometern auf dem Hai End FS stimmen wir dieser Einschätzung zu. Die Avid-Scheibenbremsen (Juicy Carbon Ultimate, www.sram.com) waren in Kombination mit den Racing Ralph Reifen (2.25x559 mit Snake Skin-Flanke, www.schwalbe.de) in jeder Situation Herr der Lage. Wir hatten übrigens keinen einzigen Platten auf der gesamten Tour.

3. Etappe (18.06.08) Tynset - Koppang, 110 km
Wir sind gerade zwei Kilometer aus dem Ort raus und die Reifen sind an ihrer Traktionsgrenze, so steil geht es Richtung Gipfel. Da es heute Nacht geregnet hatte, ist der steinige und wurzelige Trail superkalt. Zudem wird er immer schmaler. Rückstau bremst uns zusätzlich aus. Wir erreichen etwas genervt und schon mit reichlich Milchsäure in den Beinen eine Hochebene. Es geht weiter über unglaubliche Singletrails. Wenige Kilometer weiter, der Puls rast immer noch vom Anstieg, wird der Weg etwas breiter. Das schafft aber keine Abhilfe, da er umso matschiger ist und wir die erste von knapp einem Dutzend Flussdurchquerungen des Tages in Angriff nehmen. Sven stellt sich clever an. Ich nicht! Seine Füße bleiben trocken. Meine nicht!

Grüppchenbildung
Die Hektik der ersten beiden Tage ist verflogen. Nicht wenige Fahrer haben ihre Ambitionen auf den olympischen Gedanken heruntergestuft: Dabei sein ist alles! Hauptsache, das Ziel erreichen! Man sieht die gleichen Gesichter, die einem schon auf den letzten Etappen immer wieder begegnet sind. Kurz blicke ich nach einer kniffeligen Wurzelpassage auf: Ein neues Gesicht! Und es blickt wenig glücklich! Eine gute Gelegenheit, den
Gutmenschen zu machen. Zum ersten Mal helfe ich heute einem schlecht ausgerüsteten Team mit meiner Pumpe aus. Eine kurze aber unglaublich schöne Abfahrt belohnt uns dafür! Die Bikerhölle ist flach. Wir erreichen die Baumgrenze und sind im Wanderführer-Norwegen: Am Horizont sind schneebedeckte Berggipfel zu sehen, bis dahin dehnt sich eine Hochebene aus dichtem bodennahen Buschwerk, kindskopfgroßen Steinen und kleinen Tümpeln, Seen und Bächen. In der Szenerie sind einige dunkelrote Holzhäuser verstreut. Keine Straße und kein Karrenweg ist zu sehen. "Haben alle Norweger einen Helikopter?", fragt mich Sven. Ich zucke mit den Schultern und lifte das Vorderrad über einen Stein. Fast wäre ich gestürzt. In der dichten Bewachsung kann man den Weg oftmals nur erahnen. Wie Farbkleckse auf einem Grundschüler-Wasserfarbbild sind die neonfarbenen Regenjacken der anderen Radler auf der Hochebene verstreut: Der Weg zum Ziel hat heute viele Haken. Wir arbeiten uns von Stein zu Stein vor; versuchen über Wurzeln zu fahren und uns durch die Matschgruben nicht aus der Fahrt bringen zu lassen. Solche Technik-Passagen gibt es bei uns in der Gegend nur auf Downhillstrecken und da hilft die Gravitation. Hier und jetzt ist Beinarbeit gefragt! Oh Gott, wir sind hier oben auf dem Plateau in der Ebene langsamer als bergauf! Tausende kleiner Antritte, um im Rollen zu bleiben, wechseln sich mit Tragepassagen ab: Sicher ist sicher! Ab Montag steht wieder Büro an und mit Gehirnerschütterung oder Gips arbeitet es sich schlecht. Kaum 200 Metern im Downhill zeigt Sven auf eine Menschentraube am rechten Rand des Trails: Ein Blut überströmter Biker liegt eingehüllt in eine Aludecke: Die Erleichterung eines Gipfels plus Müdigkeit plus Witterung ergeben eine sturzgefährliche Mischung. Wir bleiben bei unserer langsamen, aber sicheren Strategie: Absteigen vom Rad statt Abheben mit dem Helikopter.


4. Etappe (19.06.08) Koppang - Hatjell, 90 km
Radwandern im Bärenland In Sachen Bären sind die Norweger weniger sentimental als wir Deutsche. Sie nennen ihn nicht Bruno, sie haben ihn auch (noch) nicht abgeschossen, aber sie warnen uns eindringlich davor, ihn zu streicheln, falls wir ihn sehen sollten. Seit einigen Tagen zieht ein Bär durch die Wälder von Koppang. Wir sind gewarnt! Können uns aber nicht sputen, um die Gegend zu verlassen. Denn es herrscht Stau auf dem Trail. Das Führungsfahrzeug hatte uns nach kaum zwei Kilometern Asphalt direkt auf eine Naturpistenrampe geführt. Wer am Start im hinteren Teil des Feldes ist, fängt sich hier bereits eine Viertelstunde "Rumstehen" ein. Die erste Laufeinheit des Tages. Ein klassisches "Aksel Selmer-Etappenfinale". Wir kämpfen uns bei Nebel, Regen und Wind dem Gipfel und Etappenende entgegen. Vom aufgeblasenen Zeitmessbogen, der bei jeder Etappe etwa fünf Kilometer vor dem Ziel aufgestellt ist, ist nichts zu sehen. Später erfahren wir: er ist schlicht vom Sturm weggefegt worden. Wir können uns gerade noch auf den Rädern halten und ahnen in den luftigen Höhen, was uns bevorsteht.
Jede Etappe endete bisher nach einem Schema, das wir bereits nach dem Streckenchef Aksel Selmer getauft haben. Jeder Zielort will zeigen, dass er besonders schöne Trails hat. Und abgesehen von Oslo gelingt dies allen Orten. Hatjell wird am Ende der TransNorway Sieger dieser Wertung sein, denn Hatjell spielt seine Trumpfkarte perfekt aus: Wer einen Downhillpark hat, der soll ihn auch zeigen! Und so fahren wir nach 90 Kilometern Tortur echten Gravitationsrollsport mit völlig entkräfteten Armen, kalten Händen und sauren Beinen. Zudem geht es mit der Konzentration ebenso steil bergab. Gefahr im Verzug! Nach einem Dutzend überhöhter Kurven, Tabletops und Stufen fahren wir in der Talstation der Seilbahn bei Nebel über die Ziellinie. Ein Hoch auf unsere Fullys!


trails-norden-25. Etappe (20.06.08) Hafjell - Brandbu, 142 km
Königsetappe mit Soloeinlage Den fünften Tag in Folge steigert sich die Belastung. Heute stehen 142 Kilometer mit über 2.500 Höhenmetern an, dazu berächtigte Trails und das zu erwartende "Aksel Selmer-Etappenfinale".
Wir starten langsam und bleiben locker, auch als der erste Berg ansteht. Entspannt radeln wir die 45 Kilometer bis zu ersten Verpflegungsstation. Sven legt sein Rad unsanft auf die Wiese. Eine kurze Verschnaufpause mit Bananen und Salamibrot. Kaum drei Minuten später radeln wir weiter, dem Gipfel entgegen und biegen auf dem Kamm links auf einen Waldweg. Er begrüßt uns mit Morast und Steinen! Krach! Sven schreit auf! Sein Rad klackert! Ein kurzer Blick und das Drama ist erkannt: Schaltauge gebrochen! Nun ist meine Erfahrung aus einigen Jahren Single-Speed-Mountainbiken gefragt. Wir schrauben mein Schaltauge auf Svens Rad, kürzen meine Kette und sind kaum 15 Minuten später wieder unterwegs. Die Heckfederung zieht die Kette straff auf das 34er Blatt und 21er Ritzel. Eine für Single-Speeder-Verhältnisse bergfreundliche Übersetzung.
Unsere Reisegeschwindigkeit in der Ebene sinkt dadurch jedoch drastisch. Aber wir fahren! Die Uhr tickt, heute ist das Zeitlimit eine echte Größe für uns! Der Veranstalter hat uns von 9.00 bis 18.00 Uhr für die 145 km eingeräumt! Am zweiten Stopp nach 40 Kilometern und knapp 800 Höhenmetern sind meine Beine im roten Bereich. Es muss eine Lösung her, per Single-Speed im Berggang ist das Zeitlimit Fantasterei, ehrlicher müssen wir uns über den Einbruch der Dunkelheit Gedanken machen. Neben dem Tisch mit Bananen und Sportgetränken steht eine Volvo mit Anhänger. Ich luge herein: der Hänger ist voller Bikes. Überbleibsel der Aufgaben dieser Etappe. Ein kurzer Plausch, ein kurzes Telefonat und ich zücke meinen Inbusschlüssel. Ein 19-Zoll Hardtail ist mein neuer Partner für die letzten 65 Kilometer der Etappe. Wir starten unsere Aufholjagd. Nach 10 Stunden und zwei Minuten sind wir im Ziel. Die Zeitmessung wurde auf 10 Stunden gedeckelt. Ein Busfahrer sammelt seitdem die auf der Strecke verbliebenen Teams ein.


6. Etappe (21.06.08) Brandbu - Oslo , 105 km
Das Pferd riecht den Stall! Während vorne der Sieg ausgefahren wird, fühlen wir uns bereits als Gewinner und genießen die letzten Trails. Und wir bekommen wieder einiges geboten. Die kniffeligen Trails führen diesmal bergauf! Ist nicht schlimm, schiebt sich auch ganz gut und fürs Biker-Gewissen ist es auch etwas tröstlicher! Helden im Radsport finden sich nicht immer auf dem Siegertreppchen wieder: Sie haben ihren Platz in den Herzen. Petter Faste Nilsen ist der Held dieses Rennens. Seit der dritten Etappe schiebt er das Rad seines Partners Vidar Forsmo an jedem längeren Anstieg, damit dieser alle Kräfte schonen kann. Und auch auf der letzten Etappe ist er übrigens stets bestens gelaunt Anschieber. Und bringt sich und seinen Partner ins Tagesziel und in die Gesamtwertung. Respekt!

Epilog
Wir sind die letzten Kilometer über die Autobahn nach Oslo rein gefahren. Auf der gleichen Trasse werden auch die Rennradfahrer der "Styrkeproven Trondheim-Oslo" geführt. Endlich einmal warm duschen in Oslo, denke ich mir. Denn bei meinen Rennrad-Teilnahmen war ich stets so langsam, dass die Schnellen alles warme Wasser verbraucht hatten. Heute schaue ich mir frisch geduscht die Einfahrt der Sieger an.

Unser Fazit
Die TransNorway gehört mit ihren Etappenlängen und dem hohen Anteil technisch anspruchsvoller Trails sicher zu den härtesten Etappenrennen Europas. Wer statt langer Anstiege auf Asphalt wilde Trails mag, der ist hier genau richtig! 2008 war die Fahrt bereits im Januar ausgebucht! Wer mitfahren will, der sollte sich frühzeitig anmelden.

Das Rennen
Für 6500 Kronen (etwa 820 Euro) je Fahrer gibt's:
- Zeitnahme
- fünf Übernachtungen auf einer Matratze in einem Klassenraum oder Sportsaal
- Übernachtung in Trondheim im Rica Nidelven Hotel
- Informationstreffen am Vortag des Rennens
- Give-Aways der Sponsoren
- große Craft-Reisetasche
- Verpflegung: Frühstück, während des Rennens und Abendessen und Essensstation im Ziel
- Transport von bis zu zwei Taschen pro Person zwischen den Etappen
- Technischer Service unterwegs und bei Start und Ziel
- Möglichkeit zum Waschen von Fahrrad und Zubehör im Ziel
- bewachter Fahrradparkplatz
- täglicher Wäscheservice
- Finisher-Trikot
Die schönste Art nach Norwegen zu reisen, ist die Fähre: Bequem in Kiel an Bord gehen, über Nacht nordwärts mit der ColorLine über die Ostsee fahren und am Morgen die fast zweistündige Einfahrt durch den Oslo-Fjord genießen ... "Per Anhalter aus der Galaxis" lässt grüßen. Weiter geht es dann am schönsten per (Nacht-)Zug von Oslo nach Trondheim. Wer weniger Zeit hat, der fliegt nach Norwegen mit SAS oder Norwegian.

camera Fotos Gunnar Fehlau

Links
arrow_right Trondheim - Oslo (Veranstalter Styrkeproven)
arrow_right Visit Oslo
arrow_right Trondheim
arrow_right ColorLine Fähren
arrow_right Scandinavian Airlines (SAS)
arrow_right Norwegian Air Shuttle
arrow_right HaiBike (Winora Group)

Schlagwörter: Craft MTB 6 dagers, Gunnar Fehlau, Norwegen, Trails
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