Im Zusammenhang mit den Edco Flüela Laufrädern durften wir bereits über die Aptera Naben berichten, nun konnten wir die edlen Teile auch endlich in Händen halten. Eine Nabe mit einem Freilauf für alle bekannten Komponenten Gruppen. Wer hat davon noch nicht geträumt?
Am letzten Wochenende trauten viel Tausend Radsportler ihren Augen nicht, als die bekannte Wassersportmarke Neil Pryde bei den Hamburger Cyclassics etwas enthüllte was so gar nicht mit Wind und Wasser zu tun hat: Rennräder! In Zusammenarbeit mit DesignWorks Singapur, Spezialisten für Industriedesign und eine Tochterfirma der BMW-Gruppe, entwickelte Neil Pryde die zwei Modelle Alize und Diablo.
Auch wenn die Laufräder von Edco alle nach Schweizer Gebirgspässen benannt sind – sie sind nicht nur für leichte Kletterer gedacht. Die 80 Millimeter hohen Flüela-Laufräder dürften sich vielmehr an Zeitfahrer und ganz besonders Triathleten richten.
Vor einiger Zeit haben wir uns schon mal dem nahezu endlosen Thema Tretlager gewidmet. BB30, PressFit, GXP, MegaExo und wie sie alle heißen machen das Leben des gerne bastelnden Radfahrers nicht einfacher, es gibt passt nämlich nicht jeder Kurbelsatz in das Tretlager des eigenen Rads.
Das könnte sich ändern, denn mit dem Universal Bottom Bracket System (UBBS) von Corratec bieten die Raublinger im 20-jährigen Jubiläumsjahr zunächst bei ihren High-End Rädern CCT Pro (siehe Abbildung) und X-Bow (Mountainbike) dieses neue Universallager an, welches sich mit zahlreichen Adaptern an jedes aktuell marktübliche Kettenradsystem anpassen lässt. So passt UBBS zu Shimanos Hollowtech II und PressFit für Rennrad und Mountainbike, Campagnolo Ultra Torque, Sram Road und MTB, BB30, BSA und MegaExo von FSA.
Zugegeben, die Sache mit der Kombination aus Stütze und Sattel ist nicht neu, allerdings hat das MonoLink genannte System eindeutig Potenzial um das gegenwärtige Doppelschienensystem endgültig abzulösen. Die Vorteile konnten wir bei einer Testfahrt auf dem neuen Simplon Pavo 2011, welches bereits mit diesem System ausgestattet ist, am eigenen Leib erfahren.
„Das Herz eines Rennrads ist der Rahmen”, sagt Ernesto Colnago, „und ein Herz muss stark und robust sein“. Fragwürdige Leichtbau-Experimente sind seine Sache nicht; stattdessen liefert der italienischen Altmeister seit beinahe zwei Jahrzehnten superstabile, verlässliche Carbonrahmen, die sich in zahllosen Rennschlachten bewährt haben.