
Am Vorabend der Flandern-Rundfahrt stellte Helm- und Schuhhersteller Giro sein neues Topmodell Aeon vor. Mit wie versprochen 190 Gramm auf der Redaktionswaage (Größe M) zählt die Frühlingsüberraschung zu den leichtesten Helmen der Welt.
Was den Aeon aber so besonders macht, ist, dass er über alle Sicherheits- und Komfortmerkmale seines deutlich schwereren Vorgängers Ionos verfügt. Wie das geht? Etwa durch die Verwendung eines weniger dichten und damit leichteren ESP-Schaums, der das integrierte „Skelett“ namens SL Roll Cage umschließt, oder dadurch, dass Riemen und „RocLoc 5“-Einstellsystem in Richtung Minimalgewicht optimiert wurden.
Die Passform bleibt dadurch allerdings nicht auf der Strecke: Mit dem höhenverstellbaren Kopfring lässt sich der Aeon perfekt anpassen, nichts drückt oder zwickt – und ohnehin hat man den Sub-200-Gramm-Helm nach einigen Kilometern vollständig vergessen, wie wir auf einer 140-km-Fahrt über die Strecke der Flandern-Rundfahrt feststellen konnten. Optimiert wurde auch die Kühlung: Obwohl der Aeon nicht über gefährlich große Luftöffnungen verfügt, ist die Ventilation dank der geringen Berührungsfläche zum Kopf und der ausgefeilten Luftkanäle in Längsrichtung nichts weniger als perfekt.
Auf dem Kopf macht sich der Aeon nicht bemerkbar – mit 259,95 Euro jedoch auf dem Konto. Der neue Giro kommt Ende Mai in vier Farben und drei Größen in den Handel; dazu gibt es drei Sondermodelle in den Farben der vom Hersteller unterstützten Profiteams.


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