
Mit dem Gallium hat Argon 18, die Firma des ehemaligen kanadischen Top-Rennfahrers Gervais Rioux, ein interessantes Rad am Start. Zum einen stimmt der Preis: Mit Mavic Ksyrium-Elite-Laufrädern kostet unser Campagnolo-Athena-Testrad nur 3.199 Euro. Und auch die Technik ist top...
Exklusiv bei Argon 18 gibt es das 3D-Steuerrohr, welches um zehn oder 20 Millimeter verlängert werden kann. Der Trick dabei: Das obere Lenkkopflager wandert mit hoch, das Gabelschaftrohr wird also weiter oben abgestützt, als das bei der Verwendung von Spacern der Fall ist. Dadurch wird der Steuerbereich merklich steifer, und ein Sicherheitsgewinn ist dieses Prinzip obendrein.
Die super funktionierende Athena kommt mit dem neuen PowerTorque-Tretlager, das nicht mehr wie beim UltraTorque eine zweigeteilte Welle besitzt. Im Vergleich zum 2010er-Modell ist der Gallium-Rahmen für 2011 noch steifer und rund 130 Gramm leichter. Das Tretlager wurde um fünf Millimeter abgesenkt, was auch dem Fahrverhalten zugutekommt, da der Schwerpunkt nun etwas niedriger ist.
Fazit der Redaktion Durchdachte und optisch ansprechende Rennfeile mit angenehm steifem Rahmenkonzept und guter Mittelklasseausstattung. 3199 Euro sind für die Athena/Ksrium Elite-Ausstattung in Ordnung.
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Kommentare
Der Hersteller weist jeden Gewährleistungsanspr uch zurück. "Aufs Oberrohr setzen" fällt nach Definition von Argon 18 in den Bereich unsachgemäße Beanspruchung.
Genrell war mein Rahmen trotz 3D Steuerrohr viel zu weich im Steuerrohr (Produktionsfehler nicht ausgeschlossen) und wiegt 20% mehr als der Hersteller angibt. Der Galium Pro gehört nicht in Klasse edler Renner, die den hohen Kaufpreis rechtfertigen würde.
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