
Auch wenn man sich den speziell für die Eurobike 2010 aufgelegten orangen Lack des Testrads wegdenkt, ist das neue Stevens Ventoux immer noch eine extreme Erscheinung. Sehr aktuell ist die
innenliegende Zugführung. Das aber ist noch lange nicht alles. was an dem schicken Neuling auffällt...
Besonders gelungen ist sie im Falle des hinteren Schaltzuges, der erst wieder über dem Ausfallende sichtbar wird. Mit abgeflachtem Oberrohr und schmalen Hinterstreben soll der Komfort besonders hoch sein und auch die Ritchey-Sattelstütze ist auf besonders großen Komfort abgestimmt. Das Komfortplus geht dabei nicht zu Lasten des Vortriebs...
Wie eine Eins steht das asymmetrische Tretlager; beim Antreten geht das Ventoux nach vorne, und auch der Steuerbereich macht eine gute Figur. Das Innenlager ist integriert, so können Unter- und Sitzrohr extrem breit ausfallen. Auch das Sitzrohr ist asymmetrisch, man erkennt es an den seitlich versetzten Flaschenhalterschrauben. Mit Shimano Dura-Ace und Citec-Laufrädern wird das Ventoux knapp über 4.000 Euro kosten, während das Framekit aus Rahmen und Gabel bei 1799 Euro angesiedelt ist. Im Konfigurator von Stevens startet die günstigste Zusammenstellung mit Mavic Aksium Laufrädern und einer 105er Gruppe bei 2549 Euro. Die Serie sieht übrigens Weiß und Carbon/Rot als Farbauswahl vor.
Fazit der Redaktion Sehr komfortabler und dennoch ausreichend harter Rennbolide. Von der Charakteristik ähnlich dem Coast-2-Coast-System (C2C) von Bianchi und somit absolut Langstrecken- und Bergtauglich. Letztere können sich im Konfiguartor einen echten Hardcore-Kletterkünstler zusammenbasteln, denn der Rahmen ist mit gemittelten 965 Gramm eine feine Basis.
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