Die weiß-silberne Optik, die schon am Bulls gefallen hat, schmückt in ähnlicher Ausführung auch das Centurion Hyperdrive. Anders als beim Bulls-Rahmen gibt es hier jedoch keine veredelten Schweißspuren. Abgesehen von ihrer etwas rustikalen Optik haben die dicken Schweißnähte aber keinerlei Nachteile. Klassentypisch ist wieder eine Ultegra an Bord, diesmal ergänzt durch einen Zweifach-Antrieb ohne Gruppenbindung mit Kompakt-Übersetzung.
Die etwas kleineren Kettenblätter (50/34 statt 53/39) ergeben eine deutlich bergtauglichere Übersetzung und sind inzwischen auch bei starken Radfahrern weit verbreitet. Und mit 50/12 ist ein Gang an Bord, der auch bei Topspeed getreten werden kann. Die ausgewogenen, berechenbaren Fahreigenschaften qualifizieren das Hyperdrive als ideale Maschine für den Einstieg in den Radsport, mit weniger als neun Kilo ist das verwindungssteife Rad dazu angenehm leicht – insgesamt also ein gelungener Auftritt.
Autor Bertram Bergfeld
Fotos Kai Dudenhöfer photosign.net
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Centurion
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