„Das Herz eines Rennrads ist der Rahmen”, sagt Ernesto Colnago, „und ein Herz muss stark und robust sein“. Fragwürdige Leichtbau-Experimente sind seine Sache nicht; stattdessen liefert der italienischen Altmeister seit beinahe zwei Jahrzehnten superstabile, verlässliche Carbonrahmen, die sich in zahllosen Rennschlachten bewährt haben.
Mit dem C59 liefert Colnago nun ein neues Meisterstück ab – ein Rahmen, der über die sprichwörtliche Stabilität der Marke verfügt, dabei aber je nach Rahmengröße deutlich unter der 1000-Gramm-Marke liegt. „Das muss das beste Rad sein, das Ernesto Colnago je gebaut hat“, urteilte Ex-Radprofi Marcel Wüst nach seinem Test des C59, nachzulesen im September-Heft unseres Schwestermagazins „Procycling“.
Hohe Steifigkeit im Sprint, Fahrsicherheit auf rasanten Abfahrten und ein geschmeidiges Rollverhalten konnten den ehemaligen Topsprinter voll überzeugen – zumal das Komplettrad, ausgestattet mit Shimano Dura-Ace DI2 und leichten Carbonlaufrädern, keine Probleme damit hat, am UCI-Mindestgewicht von 6,8 Kilo zu bleiben. Dabei erlaubt die traditionelle Muffenbauweise von Colnago eine Einzelfertigung auf Maß, etwas, das nicht nur Radprofis zu schätzen wissen. Fraglos ein echtes Traumrad, das den erfahrenen Radsportler in zweierlei Hinsicht glücklich macht: Das C59 steht an der Spitze einer über 50-jährigen Tradition im Rennradbau und ist dabei technisch voll konkurrenzfähig. Das Rahmensets gibts ab 3770 Euro.
Den vollständigen Radtest von Marcel Wüst finden Sie in der September-Ausgabe der Procycling ab 13. August.
Fotos Procycling
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